März – Juni 2010
Einflüsse von Heimat und Diaspora auf die künstlerische Sprache zeitgenössischer iranischer Künstler.
Kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath untersucht Iran Inside Out die Art und Weise, wie Künstler, die heute im und außerhalb des Iran arbeiten, kulturelle und geografische Distanzen mit der Suche nach individuellem künstlerischen Ausdruck in Einklang bringen. Von den ausgestellten Künstlern leben einige im Iran, darunter Farhad Moshiri, Khosrow Hassanzadeh, Farideh Lashai und Vahid Sharifian, während andere wie Shiva Ahmadi, Sara Rahbar und Rokni und Ramin Haerizadeh in der Diaspora verstreut sind. Ironischerweise greifen die im Ausland lebenden Künstler entgegen den Erwartungen oft stärker auf ihr kulturelles Erbe zurück, während sich die Künstler im Inneren auf Themen des Alltags konzentrieren, ohne viel Rücksicht auf das zu nehmen, was „außen“ als spezifisch iranische Referenzen ansieht. Doch innerhalb dieser Unterschiede sticht ein Element hervor: die wiederkehrenden, manchmal mehrdeutigen, manchmal emotionalen Verweise auf den Iran, seine Vergangenheit und seine Zukunft.
Die von den Künstlern in der Ausstellung entwickelten Standpunkte sind das Ergebnis ihrer individuellen Reflexion über ihre spezifischen Wohnorte. Während diejenigen innerhalb der territorialen Grenzen ihres Heimatlandes in ihrem eigenen kulturellen und politischen Umfeld arbeiten, reagieren diejenigen, die in der Diaspora leben, auf ihre neue Umgebung und kämpfen darum, eine neue Identität zu entwickeln. Diese Ausstellung präsentiert diese beiden Künstlergruppen erstmals nebeneinander.
Ein vollständiger Ausstellungskatalog kann bei der Farjam Foundation @ DIFC erworben werden.









Ausstellungskatalog
Medienberichterstattung





























































