März 2012 - Juni 2012
Die Farjam Foundation freut sich, Hybrid zu präsentieren, eine Einzelausstellung mit Werken der iranischen Fotografin und Künstlerin Shirin Aliabadi, die am Montag, den 19. März, bei Art Nights im Gate Village DIFC eröffnet wird. Diese Ausstellung wird Werke aus Aliabadis früheren Serien „Girls in Cars“, „Miss Hybrid“, „City Girls“ und „Eye Love You“ umfassen und zwei neue Werkgruppen mit den Titeln „Glamour Girls“ und „Love Triangle“ präsentieren, die noch nie zuvor gezeigt wurden. Aliabadis vielfältiges Oeuvre, das die Darstellung der weiblichen Schönheit und Freiheit Irans neu kontextualisiert, ist ein durchgehendes Thema in ihrem gesamten Werk. Diese Ausstellung zeigt ihre Beherrschung der Fotografie, Zeichnung und gemischten Medien gepaart mit spielerischem Zynismus in einer Reihe von Werken aus der illustren Privatsammlung von Dr. Farhad Farjam.
Die beiden neuen Serien von Aliabadi setzen ihr bevorzugtes Thema der iranischen Frau fort, ihre Sicht auf Schönheit, die Kunst der Mode und wie diese beiden Elemente sie einem westlichen Publikum präsentieren.
Love Triangle ist von illustrierten Frauenzeitschriften inspiriert, die im Iran der 1960er Jahre verbreitet waren. Sie bestand aus Modebeiträgen, Rezepten und Kolumnen über Leben, Arbeit und Heimdekoration und veröffentlichte auch kurze Liebesgeschichten und Geschichten über Intrigen und Liebe. Nachdem sie verboten wurden, erlebten diese illustrierten Kurzfilme durch Aliabadis Mixed-Media-Werke ein Comeback für die Zuschauer. Frauen werden in verschiedenen Posen und Reaktionen dargestellt, begleiten die geschriebenen Worte und drücken die Emotionen aus. Collage und Farbe machen diese Bilder aus, zusammen mit Aliabadis Vorliebe für knalliges Augen-Make-up, das in jedem Bild zum Vorschein kommt.
Ohne aufgesetzt zu wirken, setzt Aliabadi ihr Thema in „Glamour Girls“ fort, einer Sammlung von Mixed-Media-Stücken zur Erkundung der privaten, weiblichen und etwas unbekannten Seite des Lebens in Teheran. Sie arbeitete mit Models zusammen und verlangte, dass diese sich so kleiden würden, als würden sie an einer Hochzeit teilnehmen. Die Vielfalt, die jedes Bild zeigt, zeigt das Ausmaß, in dem sie sich gegenseitig in den Schatten stellen (in manchen Fällen auch die Braut) und sich in den Kategorien Kleidung, Make-up und Stil als ebenbürtige Herausforderin der „westlichen Frau“ erweisen, einstmals als Tschador ist aus. Die stark geschminkten Augen – jedes auf einzigartige Weise eine Geschichte erzählend, geschmückt mit Vögeln, Herzen und Pflanzen – schaffen eine Hybridität, die in allen Porträts von Aliabadi präsent ist: Kunst in der Kunst. Lebendige Farben und glitzernde Konturen machen die Frau aus; die Frau, die Selbstdarstellung braucht.
















Ausstellungskatalog
Medienberichterstattung































