Am 28. Oktoberthwar das British Museum Gastgeber der Buchvorstellung von „Masterpieces of The Farjam Collection of Islamic, and Modern and Contemporary Middle Eastern Art“. Diese einzigartige Sammlung, die über 5,000 Kunstwerke umfasst und weite Gebiete und einen Zeitraum von vielen Jahrhunderten umspannt, war bisher größtenteils nur Kennern bekannt.
Mit der Veröffentlichung von vier Büchern durch Yale University Press, die über 800 Highlights aus der Sammlung umfassen, wird die Sammlung nun zu einer wichtigen Ressource für Sammler, Wissenschaftler, Studenten und Bibliophile.
Ungewöhnlich unter Sammlungen islamischer Kunst ist die außergewöhnliche Bandbreite und Breite dieser Sammlung, die die Kunst der islamischen Welt von den frühesten Zeiten bis hin zum zeitgenössischen Nahen Osten umfasst. Dieses einzigartige Merkmal, das in den Themen beider Bände vertreten ist, bietet ein ungewöhnliches interkulturelles Erlebnis, das Kontinuität, Dialog und Einflüsse – sowohl innerhalb als auch zwischen den Kulturen – über Jahrhunderte hinweg demonstriert. Das Buch ist thematisch geordnet und mit hochwertigen Fotografien versehen. Es spiegelt aktuelle Trends in der Erforschung islamischer und zeitgenössischer Kunst anhand von Essays und Beiträgen bedeutender Gelehrter wider.

Die Auftaktveranstaltung des British Museum umfasste eine Podiumsdiskussion namhafter Wissenschaftler: Dr. Venetia Porter, Emeritus Fellow und ehemaliger Kurator für islamische und zeitgenössische Kunst des Nahen Ostens am British Museum, Dr. Charles Melville, emeritierter Professor für Persische Geschichte an der Universität Cambridge, Dr Julian Raby, renommierter Oxford-Gelehrter und ehemaliger Direktor des Smithsonian, unter Vorsitz von Francesca Leoni, stellvertretender Direktor und Kurator für Islamische Kunst am Ashmolean Museum der Universität Oxford.

Die Diskussion drehte sich um die Rolle und den Beitrag privater Sammler wie Dr. Farjam, deren Hingabe beim Zusammentragen von Werken mit Blick auf Qualität und Dialog die Funktion solcher Sammlungen in Bezug auf öffentliche Bedeutung und Nutzen auf eine neue Ebene gehoben hat. Es wurde darauf hingewiesen, dass private Sammlungen den Kern der meisten Nationalmuseen bilden und dass das Erbe solcher Bemühungen zukünftigen Generationen zugutekommt.

Vor allem soll der Dialog dazu dienen, Gemeinsamkeiten in Zeiten der Spaltung hervorzuheben und zu zeigen, dass das Erbe gemeinsame Wurzeln hat, die auf die Universalität der Kunst als gemeinsame Sprache verweisen. Die gut besuchte Veranstaltung, zu der VIP-Gäste, Journalisten, Schriftsteller, Spezialisten und Akademiker gehörten, wurde vom Direktor des British Museum, Nicholas Cullinan, eingeleitet, gefolgt von einem Empfang.
Die Bände sind erhältlich bei Amazon und weitere Buchveröffentlichungen sind regional und darüber hinaus geplant.

